Unterwegs in Marbach

Infolge einer Recherche zum Thema Marbach durchforsteten die Schüler der Klasse 3e aus der GS Marbach alte Reiseführer. Weil die Menge an Informationen bei den Kindern keinen Anklang fand, entschieden sie sich dazu einen eigenen Reiseführer für Kinder zu gestalten.


Infolge einer Recherche zum Thema Marbach durchforsteten die Schüler der Klasse 3e aus der GS Marbach alte Reiseführer. Weil die Menge an Informationen bei den Kindern keinen Anklang fand, entschieden sie sich dazu einen eigenen Reiseführer für Kinder zu gestalten.

Zuerst erkundeten sie ihre unmittelbare Schulumgebung und entdeckten die vielfältigen Spielmöglichkeiten und die üppige Pflanzenwelt. Daraufhin wurde der Beschluss gefasst weitere kulturelle Punkte in Marbach persönlich zu erfahren. Am 19.04.2018 marschierten 23 Schüler in Begleitung ihres Klassenlehrers Herr Löffler, ihrer Pädagogischen Assistentin Frau Bühler und einigen Eltern in die Altstadt von Marbach. Nachdem die Charakteristiken der Burgstadt Marbach begutachtet wurden, verteilten sich die Kinder auf ausgewählte Punkte inmitten der kulturellen Vielfalt ihrer Stadt. Mit Fragen und Mikrofon im Gepäck betraten sechs Schüler/innen das Rathaus. Der freundliche Mann, der zeitgleich das Foyer betrat, entpuppte sich als Bürgermeister Herr Trost. Am runden Tisch, inmitten des stattlichen Büros, erläuterte Herr Trost informativ seine Aufgaben als Bürgermeister der Stadt. Doch den Kindern brannten bereits Fragen auf der Zunge und so kam es zu zahlreichen Unterbrechungen mit anregenden Diskussionen. Während Louis (9) seine Empörung über die Abholzung seiner geliebten Bäume vor seiner Haustüre ausdrückte, träumte Lucas (8) von dem Wiederaufleben einer vollfunktionsfähigen Eisenbahnlinie mit Dampf und Kohle. Charmant legte der Bürgermeister Gründe und Möglichkeiten dar. Den Kindern wurde klar, dass sie Teilnehmer und Mitgestalter ihrer Stadt sind. Fünf Mädchen waren zur selben Zeit unterwegs auf fotografischer Entdeckungstour durch ganz Marbach. Die Künstlerin Monica Schreiber war begeistert über das Engagement der Schülerinnen. Zeitgleich wurden andere Schüler/innen von Antonio in das Familien-Eiscafé Silvana eingeführt. Mit hochgekrempelten Ärmeln unterstützten sie den Hochbetrieb bei 29 °C mit größter Tatkraft. Scherzhaft fragten die Mitarbeiterinnen, ob Maximilian (9) auch samstags und sonntags aushelfen könne.
Die historische Bedeutung unserer alten Ölmühle Jäger wurde einer Gruppe Jungen von Herr Widler präsentiert. Nachdem einige Kinder im Buchladen Taube mit Unterstützung von Frau Fischer schließlich ihr Buchdetektivenspiel gelöst hatten, gönnten sich alle im Café Silvana ein leckeres Eis.